AfD zur Neugestaltung des Königsplatzes in Fürth

AfD zur Neugestaltung des Königsplatzes in Fürth

Presseerklärung von Johannes Köhler, Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Fürth

Der umgestaltete Königsplatz zeigt aus meiner Sicht deutlich, dass hier Aufwand und Nutzen in keinem angemessenen Verhältnis stehen. Für die Maßnahme wurden erhebliche finanzielle Mittel (900.000 € Steuermittel) eingesetzt, während der konkrete Mehrwert für die Fürther Bevölkerung begrenzt bleibt.

Durch die Neugestaltung wurden Parkplätze beseitigt, obwohl Parkraum in der Innenstadt ohnehin knapp ist. Das belastet insbesondere ältere Menschen, mobilitätseingeschränkte Bürger und Kunden der umliegenden Geschäfte. Gleichzeitig entstehen kein nennenswerten neuen Grünflächen, der die Maßnahme und Kosten rechtfertigen würde.

Viele Bürger fragen sich daher zu Recht, was ihnen die Neugestaltung tatsächlich bringt und/oder was der Mehrwert hier überhaupt sein soll. Aus meiner Sicht entsteht vor allem zusätzlicher Raum für die Außengastronomie für das Restaurant König Lotte, während die Allgemeinheit mit hohen Kosten und weniger Parkmöglichkeiten leben muss.

Ich kritisiert daher, dass bei diesem Projekt die Prioritäten falsch gesetzt wurden. Eine Stadtentwicklung, die teuer ist, Parkraum abbaut und für die breite Bevölkerung kaum einen erkennbaren Nutzen schafft, ist aus meiner Sicht nicht verantwortungsvoll.

AfD in Fürth: Unhaltbare Zustände im Umfeld der Freisportanlage Schießanger

AfD in Fürth: Unhaltbare Zustände im Umfeld der Freisportanlage Schießanger

Bericht von Stadtrat Andreas Haas

Ein Anwohner hatte die AfD darauf hingewiesen, daß die im Landschaftsschutzgebiet „Rednitz-, Pegnitz- und Regnitztalsystem“ gelegene Freisportanlage Schießanger seit einiger Zeit regelmäßig von einer beträchtlichen Anzahl von Menschen aus dem afrikanisch-arabischen Kulturkreis genutzt wird. Die Nutzung, meist am Freitag oder am Wochenende, ist dabei keineswegs unzulässig. Solange niemand anderes vorab eine Belegung in die Buchungsplattform Locaboo eingetragen hat, kann die Freisportanlage mit ihren drei großen Fußballfeldern und einem vierten Kleinfeld ohne Anmeldung von jedem genutzt werden.

Das Problem liegt in der sanitären Situation. Bei einem von AfD-Stadtrat Andreas Haas mit dem Anwohner vereinbarten Ortstermin am späten Nachmittag des 9.8.2026 waren geschätzt 250 oder mehr Personen anwesend. Ein Teil davon nutzte die Felder der Freisportanlage, während Großfamilien mit Kindern am Gehweg zwischen Lindenhain und Skatepark als Zuschauer an oder in der Freisportanlage lagerten. Obwohl die Stadträte nicht lange verweilten, sahen sie einen erwachsenen Mann aus dieser Gruppe, wie er nach dem Verrichten seiner Notdurft aus einem bereits mit Papiertüchern verschmutzten Gebüsch entlang des Gehwegs zurückkehrte. Zwei kleine Kinder ließen ihre Notdurft nahe des Weges einfach laufen, woran sich niemand zu stören schien. Den Stadträten war auch von einer üblen Geruchsbelästigung berichtet worden, die sie ebenfalls wahrnahmen. Mündliche Hinweise von Seiten der Stadträte auf die öffentlichen Toiletten bei der Charly Mai Sportanlage wären vermutlich bereits an der Sprachbarriere gescheitert.

Die AfD-Fraktion im Fürther Stadtrat fordert nun in einem Antrag eine Ergänzung der Beschilderung im Wiesengrund und besonders bei den relevanten Wegen im Bereich der Freisportanlage um Piktogramme zu Richtung und evtl. Entfernung der nächsten öffentlichen Toilettenanlage.

In der Begründung führt die Fraktion aus, daß Hinweise auf die nächste öffentliche Toilette allen Besuchern gleichermaßen als Information dienen. Auch könnten die Piktogramme den Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Fürth bei der Überwindung von Sprachbarrieren vor Ort helfen. Zudem wird die öffentliche Erwartungshaltung damit ausgedrückt, daß man seine Notdurft nicht hinter einem Busch verrichtet, sondern eine Toilette dafür aufsuchen soll.

Die AfD-Fraktion wirft in ihrem Antrag die Frage auf, mit welchen Teilnehmerzahlen einschließlich Zuschauern bei voller Belegung aller Sportplätze der Freisportanlage zu rechnen ist und will prüfen lassen, ob eine zusätzliche öffentliche Toilette u.a. für die Freisportanlage bei diesen Teilnehmerzahlen nicht aus Sachgründen angezeigt wäre. Einem Sportverein würde man nicht erlauben auch nur ein Fußballfeld ohne ausreichende Toiletten für Spieler und Zuschauer zu betreiben.

Beantragt werden auch Abfallkörbe mit großem Fassungsvermögen entlang des Gehweges zwischen Lindenhain und Skatepark. Die kleinen Müllbehältnisse im Bereich dieses Gehweges waren am 9.8.2026 übervoll und boten ein unschönes Bild. Größere Behältnisse würden hier sicher helfen.

Zuletzt beantragt die Fraktion die Korrektur der nicht mehr gültigen Internet-Adresse www.fuerth.de/schiessanger auf dem Schild „Sportfelder/Schießanger“ sowie eine Überprüfung und Fixierung der Pfosten zur Versperrung der Zufahrt in das Landschaftsschutzgebiet für PKW beim Lindenhain. Bei diesen Pfosten hatte sich gezeigt, daß diese einfach herausgehoben werden können, womit sich Berichte über PKW bei der Freisportanlage im Wiesengrund erklären.

Wechsel im Zirndorfer Stadtrat: Steven Rambeck gibt Mandat ab – Ralph Seibt rückt nach

Wechsel im Zirndorfer Stadtrat: Steven Rambeck gibt Mandat ab – Ralph Seibt rückt nach

Zirndorf – In der vergangenen Stadtratssitzung kam es im Zirndorfer Gremium zu einem personellen Wechsel. Stadtrat Steven Rambeck (AfD) legte sein Mandat nieder, sein Nachfolger ist Ralph Seibt, der von der AfD-Liste nachrückt.

Der 40-jährige Rambeck, wohnhaft in der Zirndorfer Nordstadt, war persönlich von den aktuellen Kündigungen der WBG betroffen. Im Zuge einer umfassenden Generalsanierung mehrerer Wohnhäuser sah sich die Wohnungsbaugesellschaft gezwungen, Mietverhältnisse zu beenden – was auch Rambeck traf. Da er infolgedessen seinen ersten Wohnsitz außerhalb Zirndorfs verlegen musste, verlor er nach der Bayerischen Gemeindeordnung die Voraussetzung für sein Stadtratsmandat und musste dieses abgeben.

Ralph Seibt (61), gelernter Betriebsschlosser, rückt mit 4.553 Stimmen für ihn nach. Der gebürtige Betriebsschlosser bringt langjährige Berufserfahrung mit und wird künftig die AfD-Fraktion im Stadtrat verstärken.

Die offizielle Verabschiedung von Steven Rambeck sowie die Begrüßung von Ralph Seibt erfolgten im Rahmen der jüngsten Sitzung. Rambeck bedankte sich für die Zusammenarbeit und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg für die kommenden Aufgaben im Stadtrat.

AfD im Fürther Stadtrat: Nur minimale finanzielle Ersparnis durch Abschaffung der Bargeldzahlung in Linienbussen

AfD im Fürther Stadtrat: Nur minimale finanzielle Ersparnis durch Abschaffung der Bargeldzahlung in Linienbussen

Pressemitteilung der Fürther AfD-Stadträte Andreas Haas und Alexander Andes nach der nicht-öffentlichen Sitzung des infra-Aufsichtsrats vom 23. Juli 2026

Die von der AfD-Fraktion im Fürther Stadtrat kritisierte Abschaffung der Bargeldzahlung in den Fürther Linienbussen war nicht vom Aufsichtsrat beschlossen werden, sondern vom Fürther Stadtrat am 25.10.2023 unter TOP Ö15 „Nahverkehrsplan Fürth Stadt (NVP): Teilfortschreibung Fahrkartenverkauf im Bus (NT 12)“1. Die AfD und weitere Stadträte hatten mit Nein gestimmt, nur 39 Stadträte simmten mit Ja. Dabei gab es auch einen Beschlussvorschlag B des Stadtplanungsamtes zur Beibehaltung des Verkaufs durch die Fahrer und die Annahme von Bargeld, ergänzt um elektronische Zahlungsmittel. Beschlossen wurde dann aber der Beschlussvorschlag A der infra.

Mit den beiden Beschlussalternativen waren allen Stadträten auch aufschlussreiche Stellungnahmen der Vorsitzenden des Behindertenrates, der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, dem Seniorenrat und der Seniorenbeauftragten zur Kenntnis gegeben worden. Einer öffentlichen Präsentation des Stadtplanungsamtes zufolge können mit der Abschaffung der Bargeldzahlung jährlich ca. 65.000 Euro eingespart werden.

Korrespondierende Beschlussfassungen des VGN gab es wegen fehlender Zuständigkeit nicht, wobei die langfristige Strategie des VGN laut Stellungnahme der infra durchaus „auf eine schrittweise Digitalisierung des gesamten Ticketsortiments“ zielt. Dabei ist von einem „Trend“ die Rede „weg vom Bargeld in Fahrzeugen des ÖPNV“, wobei auf andere Städte verwiesen wird, die diesen Schritt bereits gegangen sind, darunter auch kürzlich die Stadt Nürnberg.

Unsere Frage, ob die für die Abwicklung der Barzahlung in den Linienbussen genutzte Gerätschaft noch vorhanden ist, wurde grundsätzlich bejaht. Einschränkend werden jedoch nicht mehr verlängerte Wartungsverträge für diese Gerätschaft genannt und weitere Aspekte im Zusammenhang mit Ersatzteilen, Lizenzen und Verbrauchsmaterial. Eine Rückabwicklung wäre mit hohem Aufwand und Kosten verbunden.

Von den vier Anträgen wurden in der Sitzung die Anträge Nr. 1, 2 und 4 aufgrund der schriftlich gegebenen Antworten zurückgezogen, so daß nur über Antrag Nr. 3 abgestimmt wurde, die Unterstützung durch die infra für zwei Diplom- oder Doktorarbeiten zu den Auswirkungen der Abschaffung der Bargeldzahlung in den Linienbussen der infra auf Familien mit Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderung. Leider hat der Antrag keine Mehrheit gefunden.

Rechtlich zulässig ist die Abschaffung der Bargeldzahlung in den Linienbussen nach einer Gesetzesänderung des Deutschen Bundestages vom März 2021, nach der Nahverkehrsunternehmen an der Haltestelle und im Verkehrsmittel auf Kartenzahlung bestehen dürfen. Dies war laut Berliner Zeitung der Startschuss für etwas, was viele Sozialverbände gerne rückgängig machen würden: die Bargeldabschaffung in den Bussen Berlins und Hamburgs, der viele Städte nachfolgen. Dazu Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK mit zwei Millionen Mitgliedern, dazu gegenüber der Berliner Zeitung: „Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel. Seine schleichende Verdrängung aus dem öffentlichen Leben trifft immer zuerst die Schwächsten.“ Bentele rechnet mit „erheblichen negativen Auswirkungen“. Eine App oder ein Kartenlesegerät könne für Menschen mit kognitiven Einschränkungen eine „echte Hürde“ darstellen. Für Obdachlose sei Bargeld oft das einzige Zahlungsmittel. Jugendliche ohne Bankkarte würden de facto vom öffentlichen Nahverkehr ausgeschlossen. Von Seiten der EU gab es zuletzt am 23. Juni 2026 eine Bargeld-Verordnung, die an der bundesgesetzlichen Zulässigkeit der Bargeldabschaffung in Linienbussen jedoch nichts änderte.

Die infra-Aufsichtsräte der AfD Andreas Haas und Alexander Andes erklären dazu: „Rechtlich und hinsichtlich des Verfahrens der Beschlussfassung gibt es nichts, was man da einwenden könnte. Wir finden es jedoch traurig, daß in Fürth wegen dieser, für infra-Maßstäbe, vergleichsweise kleinen Summe von jährlich 65.000 Euro über die Schwächsten der Gesellschaft hinweggegangen wird.“

AfD-Kreistagsfraktion lehnt geplantes 275-Meter-Windrad auf der Wolfshöhe bei Rehdorf entschieden ab

AfD-Kreistagsfraktion lehnt geplantes 275-Meter-Windrad auf der Wolfshöhe bei Rehdorf entschieden ab

Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Kreistag Fürth vom 29.7.2026

Die AfD-Fraktion im Kreistag Fürth stellt sich klar gegen das geplante Windenergievorhaben bei Rehdorf (Oberasbach). Auf der Wolfshöhe soll nach vorliegenden Informationen eine Windkraftanlage mit einer Gesamthöhe von 275 Metern errichtet werden. Dieses Projekt würde das Landschaftsbild im südwestlichen Landkreis Fürth massiv verändern und die Lebensqualität der Anwohner in Rehdorf und Oberasbach erheblich beeinträchtigen.

Gestern hat eine Bürgerinitiative vor Ort zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um über die konkreten Auswirkungen des Vorhabens zu informieren. Morgen findet eine weitere Infoveranstaltung in einer Kirche in Oberasbach statt. Dort wird unter anderem die N-ERGIE berichten und Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten.

Die AfD-Fraktion unterstützt die berechtigten Sorgen der Bevölkerung. Eine derart hohe Anlage in unmittelbarer Nähe zu Wohnbebauung führt zu erheblichen Beeinträchtigungen durch Schattenwurf, Geräuschentwicklung und visuelle Dominanz. Darüber hinaus ist das Projekt wirtschaftlich nur durch massive Subventionen darstellbar. Ohne staatliche Förderung wäre ein solcher Betrieb unter den gegebenen Bedingungen nicht rentabel. Dies belegt den grundlegenden Irrsinn der aktuellen Windkraftpolitik, die auf Kosten der Steuerzahler und der Heimat vorangetrieben wird.

Die AfD-Fraktion hat zur Unterstützung ihrer Position ein Plakat entworfen, das unter dem Motto „Windräder in Oberasbach stoppen“ die Ablehnung des Vorhabens visualisiert und die Bürger zum Widerstand aufruft.

Statement von Bastian Treuheit, Mitglied des Deutschen Bundestages, Stadtrat in Zirndorf und Kreisrat im Landkreis Fürth: „Das sogenannte Wind-an-Land-Gesetz der Ampel-Regierung und ihrer Nachfolger hat die Schutzmechanismen für Mensch und Natur systematisch ausgehebelt. Mindestabstände wurden aufgeweicht, Bürgerbeteiligung ausgehöhlt und das überragende öffentliche Interesse der Windkraft über alle anderen Belange gestellt. Das Ergebnis sind Mammutanlagen wie die geplante 275-Meter-Anlage auf der Wolfshöhe, die ohne Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten und die Lebensqualität der Anwohner durchgesetzt werden sollen. Wir brauchen eine Abkehr von diesem ideologischen Zwang und eine Rückkehr zu vernünftigen, bürgernahen Entscheidungen.“

Statement von Theodor Förster, Stadtrat in Oberasbach und Kreisrat im Landkreis Fürth: „Als Stadtrat von Oberasbach lehne ich dieses Vorhaben auf der Wolfshöhe entschieden ab. Die Bürgerinnen und Bürger von Rehdorf und Oberasbach haben ein Recht darauf, dass ihre Heimat nicht durch ein solches Mega-Projekt zerstört wird. Die Nähe zur Wohnbebauung, die optische Überprägung der Landschaft und die zu erwartenden Immissionen sprechen klar gegen die Realisierung. Ich werde mich im Stadtrat und gegenüber der Verwaltung weiter für die Interessen der Bürger einsetzen und dieses Projekt ablehnen.“

Statement von Simon Fakher, Mitglied des Gemeinderats Großhabersdorf und Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Kreistag Fürth: „Die AfD-Fraktion im Kreistag Fürth stellt sich grundsätzlich gegen den weiteren ungebremsten Ausbau der Windkraft im Landkreis Fürth. Das geplante 275-
Meter-Windrad auf der Wolfshöhe ist ein weiteres Beispiel für den Irrsinn einer Politik, die Landschaft, Natur und Bürgerinteressen den ideologischen Zielen der Energiewende opfert. Hochsubventionierte Anlagen, die ohne staatliche Zuschüsse nicht wirtschaftlich betrieben werden können, belasten die Bürger doppelt – durch höhere Strompreise und durch die Zerstörung ihrer Heimat. Wir fordern einen Stopp solcher Projekte und eine energiepolitische Neuausrichtung, die Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und den Schutz unserer Heimat in den Mittelpunkt stellt.“

Die AfD-Fraktion wird die weitere Entwicklung des Vorhabens aufmerksam begleiten und die Bürgerinitiativen in ihrem Widerstand unterstützen.

AfD-Fraktion Fürth: Parkraumvernichtung stoppen

AfD-Fraktion Fürth: Parkraumvernichtung stoppen

Stellungnahme des Vorsitzenden der Stadtratsfraktion Fürth Johannes Köhler zum Bau- und Werkausschuss vom 22.07.2026

Parkraumvernichtung stoppen: Statt 31 weitere Plätze zu opfern, müssen wir endlich mehr schaffen

Am Mittwoch wurden im Bau- und Werkausschuss erneut über das gesamte Stadtgebiet verteilt rund 31 Parkplätze vernichtet. Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen, doch es setzt sich ein falscher Trend fort, den wir entschieden ablehnen.

In den letzten Jahren wurde in Fürth immer wieder wertvoller Parkraum zerstört – sei es in der Hornschuchpromenade mit etwa 180 Stellplätzen, durch die Einrichtung sogenannter Fahrradstraßen, Umgestaltungen zahlreicher kleiner Straßen oder den teuren Umbau des Königsplatzes. Johannes Köhler und sein Kollege im Bau- und Werksausschuss Alexander Andes lehnen diese Politik klar ab. Statt Parkplätze zu vernichten, müssen wir endlich mehr Parkraum schaffen.

Wichtig ist dabei auch die intelligente Doppelnutzung von Parkflächen. Derzeit gibt es in der Stadt bereits Versuche, bestehende Parkplätze – etwa bei Supermärkten oder auf anderen Flächen – nachts nutzbar zu machen, wo sie gerade nur tagsüber genutzt werden. Genau solche pragmatischen Lösungen brauchen wir viel stärker. Die Doppelnutzung ist eine Ergänzung zu bestehendem Parkraum und kein Ersatz. Wir dürfen nicht gleichzeitig Parkraum vernichten. Das bringt unsere Stadt keinen Schritt weiter.
„Die Bürgerinnen und Bürger, der Einzelhandel und das Gewerbe brauchen ausreichend Parkmöglichkeiten. Wer ihnen diese nimmt, ohne gleichwertigen Ersatz zu schaffen, handelt verantwortungslos“, so ich, Johannes Magnus Köhler.

Wir fordern eine echte Kehrtwende in der Verkehrspolitik: mehr Parkraum statt weniger, konsequente Doppelnutzung und keine weiteren ideologisch motivierten Streichungen von Stellplätzen.

AfD lädt zu Stadtgespräch über Abschaffung der Bargeldzahlung in den Linienbussen in Fürth

AfD lädt zu Stadtgespräch über Abschaffung der Bargeldzahlung in den Linienbussen in Fürth

Die AfD-Landtagsabgeordnete Elena Roon lädt für Donnerstag, den 9. Juli 20206 um 19 Uhr zu einem Infoabend in ihrem Abgeordnetenbüro am Willy-Brandt-Platz 10 in 90402 Nürnberg ein. Thema des Abends ist die Abschaffung der Bargeldzahlung in den Linienbussen in Fürth.

Die Fürther AfD-Stadträte Andreas Haas und Alexander Andes geben einleitend eine Übersicht über die mit der Einführung mobiler Automaten in den Linienbussen der infra Fürth erfolgte Abschaffung der Bargeldzahlung und stellen einen Antrag der Fürther Stadtratsfraktion hierzu vor, der am 23. Juli 2026 im infra-Aufsichtsrat nicht-öffentlich behandelt wird.

Die AfD-Stadtratsfraktion Fürth begrüßt die mobilen Automaten ausdrücklich, kritisiert aber die Abschaffung der Bargeldzahlung. Sie hat in ihrem Antrag dazu herausgearbeitet, daß neben Senioren und Menschen mit Behinderung besonders auch Kinder zu den Verlierern der Bargeldabschaffung zählen. Kinder haben durchschnittlich erst mit 14 Jahren ein Bankkonto mit Bezahlkarte. Mit den von der infra als Ersatz zur Barzahlung angebotenen Alternativen wird das Problem den Eltern der 9.653 Schulkinder in Fürth ohne 365-Euro-Ticket aufgebürdet. Haas und Andes, die beide dem infra-Aufsichtsrat angehören, kritisieren die Bargeldabschaffung daher als „familienfeindlich“.

Elena Roon ist ordentliches Mitglied in den Landtagsausschüssen für Arbeit und Soziales sowie für Jugend und Familie. Darüber hinaus ist sie auch stellv. Mitglied der Kinderkommission des bayerischen Landtags.

Minijobs ade und Beamte außen vor – unausgereifte Rentenreform mit gefährlichen Folgen

Minijobs ade und Beamte außen vor – unausgereifte Rentenreform mit gefährlichen Folgen

Pressemitteilung von Johannes Köhler, AfD-Fraktionssprecher Fürth

Die geplanten Änderungen in der Rentenpolitik sind eine widersprüchliche Mischung aus richtigen Ansätzen und fatalen Fehlentscheidungen.

Positiv ist, dass endlich eine langjährige AfD-Forderung aufgegriffen wird: Politiker sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Völlig unverständlich bleibt jedoch, warum Beamte weiterhin außen vor bleiben.

Ebenfalls richtig ist die Einführung einer kapitalgedeckten Zusatzrente. Dieser Schritt wäre allerdings schon vor Jahren nötig gewesen. Andere europäische Staaten haben es uns hier schon längst vorgemacht, wie man das Rentensystem stabiler aufstellt.

Höchst problematisch ist dagegen der faktische Angriff auf die Minijobs. Wer den steuer- und abgabenfreien Sonderstatus streicht, schafft Minijobs ab. Gerade die ohnehin gebeutelte Gastronomie wird das zu spüren bekommen: weniger Flexibilität, höhere Kosten, am Ende Entlassungen und mögliche Pleiten.

Ich hoffe, die neue Härtefallregelung wird sinnvoll umgesetzt, ansonsten würde in den Reformvorschlägen die Flexibilität für Berufe mit hoher körperlicher Belastung fehlen. Für Menschen, die ihr Leben lang körperlich hart gearbeitet haben, wäre es dann nicht praxistauglich und führt quasi zu Rentenkürzungen bei den betroffenen Berufsgruppen.

So vernünftig einzelne Punkte auch klingen mögen – in der Summe drohen diese Reformen unserer Wirtschaft und vielen Menschen massiv zu schaden.

Ich fordere daher:

  • Erhalt des steuer- und abgabenfreien Sonderstatus für Minijobs
  • Einbeziehung auch der Beamten in ein gerechteres Rentensystem
  • Die neue Härtefallregelung sinnvoll umsetzen

AfD Fürth: Familienfeindliche Bargeldabschaffung in infra-Bussen ist kein Fortschritt

AfD Fürth: Familienfeindliche Bargeldabschaffung in infra-Bussen ist kein Fortschritt

Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Fürther Stadtrat

AfD-Stadtrat Andreas Haas erfuhr von einem Fürther Familienvater wie er damit umgeht, daß man keine Tickets mehr für Bargeld in den infra-Bussen (nordbayern.de vom 5.1.2026) kaufen kann. Früher konnte er seiner Tochter das Geld dafür einfach in die Hand geben. Weil das jetzt nicht mehr geht und seine 12-jährige Tochter keine Bezahlkarte hat, fährt er nun jedesmal ins Zentrum, um seiner Tochter am Automaten einen Fahrschein zu kaufen.

Dem ist der Diplom-Informatiker (FH) Haas nachgegangen: Es gibt für solche Fälle eine wiederaufladbare Prepaid-Karte, die von den Eltern beim Servicecenter der infra im Fürther Hauptbahnhof gekauft werden kann. Damit sollen die Kinder dann das Ticket beim Automaten im Bus bezahlen können. Das ist für Eltern deutlich aufwendiger und komplizierter als der Umgang mit Bargeld. Gerne übersehen wird auch, daß Eltern der infra nun einen Kredit geben müssen, damit die Kinder Bus fahren können. Selbst wenn jedesmal nur 10 oder 20 Euro auf die Karte geladen werden: das Geld ist erst mal weg!

Auch die VGN-App wird als Lösung beworben. Damit die Tochter mit dieser App Bus fahren kann, muß sich der Vater die App auf sein Smartphone laden und ein Zahlungsmittel hinterlegen. Damit kann er dann ein Ticket kaufen, das er an das Smartphone seiner Tochter weiterleiten kann. So kann das Kind den vom Vater bezahlten Fahrschein bei einer Kontrolle vorzeigen, ohne in der App einen Account mit Bezahldaten zu benötigen. Das funktioniert freilich nur, wenn die Kinder ein Smartphone mit einer aktuellen Betriebssystemversion haben. Falls nicht, würde dies eine Ausgabe von einigen Hundert Euro erfordern, die gar nicht eingeplant waren. Aber vielleicht will der Vater seiner Tochter gar kein Smartphone kaufen? 

AfD-Stadtrat Andreas Haas: Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut. Ich verstehe ja, daß es die Busfahrer ablenkt, wenn sie während der Fahrt Tickets gegen Bargeld verkaufen. Die naheliegende Lösung hierfür wären aber doch Automaten in den Bussen gewesen, die auch Bargeld annehmen. Warum hat man sich nicht dafür entschieden? 

Stattdessen wurde ein Weg eingeschlagen, der dazu führt, daß Familien der infra Kredite geben müssen und man drängt sie zur Anschaffung teurer Unterhaltungselektronik, weil die Kinder sonst nicht Bus fahren können. Alles wird viel umständlicher als mit Bargeld und in der Konsequenz familienfeindlich. Bargeld ist ein zivilisatorischer Fortschritt, daher ist die Abschaffung ein Rückschritt.

AfD-Stadtrat Alexander Andes: Viele Eltern möchten nicht, dass ihre Kinder ständig Smartphones nutzen. Die übermäßige Smartphone-Nutzung durch ihre Kinder ist eine große Sorge, weil das zu vielen Problemen in der Entwicklung des Kindes führt.

Wenn Schulkinder mehr als zwei Kilometer von der Schule entfernt wohnen, hat sich die Stadt Fürth um eine Beförderung zu kümmern, für die den Eltern keine Kosten entstehen. Das Abo-Ticket, das die Kinder dann bekommen, können sie beliebig für andere Fahrten nutzen, ohne extra etwas zahlen zu müssen. Kinder, deren Schule weniger als zwei Kilometer entfernt ist, können das nicht. Diese Ungleichbehandlung finde ich nicht richtig. Es ist für Kinder keine leichte Aufgabe, zwei Kilometer von zu Hause zur Schule und zurück mit einer schweren Schultasche zu laufen. Eine zu schwere Schultasche belastet den Kinderrücken und kann zu Haltungsschäden führen.

Als Mitglieder im infra-Aufsichtrat wollen sich Andreas Haas und Alexander Andes der Sache annehmen. Das Ziel: Fahrscheine sollen in den Bussen wieder mit Bargeld bezahlt werden können. Der Fraktionsvorsitzende Johannes M. Köhler unterstützt das Vorhaben und hat hierfür seine Teilnahme an der 8. Plenarsitzung des Fürther Jugendrates am 20. Juli 2026 zugesagt.

AfD-Fraktion in Fürth geht gegen Parkdruck vor und setzt sich für Fußgänger ein

AfD-Fraktion in Fürth geht gegen Parkdruck vor und setzt sich für Fußgänger ein

Pressemitteilung von Stadtrat Andreas Haas

Direkt nach der konstituierenden Sitzung des Fürther Stadtrats hat die AfD-Stadtratsfraktion ihre ersten Anträge gestellt. Mit dem Antrag „Parkdruck in der Widderstraße“ reagiert die Fraktion auf den Hinweis eines Anwohners. Dieser hatte auf den hohen Parkdruck in ihrer Straße hingewiesen und sich dabei über dauerhaft parkende Anhänger und Lieferwagen beklagt.

Am 4. Mai 2026 sahen sich die AfD-Stadträte Andreas Haas, Jörg Huber, Alexander Andes und Johannes Köhler die Situation bei einem Ortstermin an. Dabei wurden fünf Anhänger, zwei große Lieferwägen und ein Quad auf öffentlichen Parkflächen in der Widderstraße gezählt. Weil dies bei der jetzigen Beschilderung erlaubt ist, schlägt die Stadtratsfraktion blaue „Parken“-Schilder mit dem Zusatzzeichen 1024-10 („Personenkraftwagen frei“) vor, um die Anzahl der für PKW verfügbaren öffentlichen Parkflächen zu erhöhen.

Stadtrat Andreas Haas erklärt dazu: „Vermehren lassen sich die öffentlichen Parkplätze dort nicht. Sie umzuverteilen ist aber machbar. Wir haben den Antrag so gefasst, daß es genügen würde die Beschilderung nur teilweise zu ändern. Denn es wäre ja bereits ein Fortschritt, wenn nur noch halb so viele Anhänger und Lieferwagen in der Widderstraße geparkt würden. Für welche und für wie viele Parkplätze die Beschilderung geändert wird, wollten wir der Verwaltung überlassen. Laut Flächennutzungsplan ist der gesamte Bereich der Widderstraße ein reines Wohngebiet. Wir gehen davon aus, daß der Antrag im nächsten Verkehrsausschuss am 15. Juni 2026 behandelt wird, dem Jörg Huber und Alexander Andes angehören.“

Bei dem Ortstermin konnten sich die Stadträte auch davon überzeugen, daß an der Kreuzung Widderstraße/Wiesenstraße ein Gehwegpoller fehlt. Gehwegpoller werden eingesetzt, um zu verhindern, daß Autos in der Kreuzung parken und Fußgänger im Weg stehen. Wenn Autos in der Kreuzung stehen, können laut einem Anwohner Fußgänger die Kreuzung kaum noch passieren. Besonders betroffen sind Senioren mit Rollator, Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhl-Fahrer. Die AfD-Fraktion hat auch das in den Antrag aufgenommen.