AfD gründet eigenständigen Kreisverband Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim

AfD gründet eigenständigen Kreisverband Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim

Von Dr. Benno Bulitta

Bad Windsheim: Die AfD im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim stellt sich personell und strukturell neu auf: Am 30. April 2026 gründeten die Mitglieder in Bad Windsheim mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit einen eigenständigen Kreisverband. Bisher waren die Mitglieder organisatorisch dem Kreisverband Fürth angegliedert.

Strukturen für effektive Kommunalpolitik

Der neu gewählte Kreisvorsitzende Armin Heinlein, der auch der achtköpfigen AfD-Kreistagsfraktion vorsteht, sieht in diesem Schritt die notwendige Konsequenz aus der gewachsenen politischen Bedeutung:

„Schlagkräftige Politik auf Kreis- und Gemeindeebene braucht eine Struktur, die exakt diesen Zuschnitt abbildet.“

Die neue Gliederung ermöglicht es dem Verband, Ressourcen gezielt vor Ort einzusetzen, eigene Büroräume zu beziehen und Wahlkämpfe mit einem passgenauen Budget zu führen. „Wir wollen dort präsent sein, wo die Menschen leben, die wir vertreten“, so Heinlein weiter.

Ziel: Professionalisierung und Wachstum

Neben der Professionalisierung im Bezirk Mittelfranken strebt der Verband ein klares Wachstumsziel an: Für die kommenden Jahre ist der Aufbau von Ortsverbänden geplant, um die Bürgernähe weiter zu intensivieren.

Der neu gewählte Kreisvorstand:
• Vorsitzender: Armin Heinlein
• Stv. Vorsitzende: Dennis Neumeister, Manuel Edenharter
• Schatzmeister: Dr. Benno Bulitta (Stv. Bennie Crawford)
• Schriftführerin: Ute Heinlein (Stv. Monika Hartmann)
• Beisitzer: Susi Kraus und Andre Zeilbeck
• Rechnungsprüfer: Christian Pogge

Als Delegierter zum Bundesparteitag wurde Armin Heinlein gewählt (Stellvertreter: Monika Hartmann und Manuel Edenharter).

MdB Treuheit: Erste Bundestagsrede – Treuheit prangert Notlage der Kommunen an

MdB Treuheit: Erste Bundestagsrede – Treuheit prangert Notlage der Kommunen an

Berlin/Fürth, 18. September 2025 – Der AfD-Abgeordnete für den Wahlkreis Fürth, Bastian Treuheit, hat seine erste Rede im Deutschen Bundestag gehalten. Zu Beginn seiner Rede grüßte Treuheit seine Heimatstadt Zirndorf, die er seit über fünf Jahren im Stadtrat sowie im Kreistag vertritt. Als Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen stellte er die angespannte Finanzlage der Städte und Gemeinden in den Mittelpunkt.

„Viele Städte und Gemeinden stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand – in ihren Haushalten klafft eine Rekordlücke von über 25 Milliarden Euro“, so Treuheit.

Die Folgen sind Haushaltssperren, Kürzungen bei Infrastruktur, Bildung, Ehrenamt – und ein Investitionsstau von 215 Milliarden Euro. Die Belastungen für die Kommunen sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen – vor allem durch die fortlaufende Masseneinwanderung und Klimaauflagen aus Berlin.

Treuheit machte deutlich, dass die Bundesregierung die Kommunen nicht länger mit immer neuen Aufgaben überhäufen dürfe: „Für Schulen und Straßen fehlt das Geld, aber für Flüchtlingsunterbringung und Klimaschutz werden Milliarden ausgegeben.“