Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Kreistag Fürth

AfD Fraktion im Kreistag Fürth

Landkreis Fürth, 16. September 2026

Lidl und Einride bringen fahrerlosen Lkw auf deutsche Straßen – AfD-Anträge im Landkreis Fürth liegen richtig

Die AfD-Fraktion im Kreistag Fürth begrüßt ausdrücklich das Engagement von Lidl und des schwedischen Technologiepartners Einride. Seit dem 15. September 2026 pendelt im hessischen Edermünde bei Kassel ein kabinenloser Elektro-Lkw der SAE-Stufe 4 auf öffentlicher Straße zwischen Verteilzentrum und Filiale – mit Genehmigung des Kraftfahrt-Bundesamtes, ohne Fahrer an Bord, mit bis zu drei Fahrten täglich und 15 Stellplätzen für Europaletten. Es handelt sich nach Angaben der Unternehmen um die erste Genehmigung dieser Art in Deutschland. 

Was der Lebensmitteleinzelhandel in der Logistik bereits im Realbetrieb testet, bleibt in vielen Rathäusern und Kreistagen der sogenannten „Kartellparteien“ Zukunftsmusik. Genau deshalb hat die AfD-Fraktion im Kreistag Fürth den Antrag A5/10/26 zur Sitzung am 07. Oktober 2026 eingebracht: Der Landkreis soll die rechtlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen für (teil-) autonomes Fahren prüfen und ein Pilotprojekt mit Robotaxis bzw. autonomen On-Demand-Shuttles als Ergänzung von ÖPNV und Rufbus vorbereiten.

Derselbe Kurs wird dort unterlegt, wo die AfD kommunal vertreten ist: in Großhabersdorf, Langenzenn, Cadolzburg, Zirndorf und der Stadt Stein. In der Stadt Fürth wird ein entsprechender Antrag bereits intern beraten. 

Prüfung begrüßen, Kooperation anbieten, Standortfragen der fachlichen Bewertung überlassen – so bleibt das Thema praxisnah und nicht als ideologisches Prestigeprojekt.

Technologieoffenheit macht den Straßenverkehr sicherer und effizienter. Sie mildert den Fahrermangel, hält Warenströme und Personenbeförderung verlässlich und stärkt den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wer Genehmigungen, Betriebsbereiche und Partner erst sucht, wenn andere Regionen den Markt unter sich aufgeteilt haben, kommt zu spät. Die Kartellparteien verschlafen diese Entwicklung. Mit der AfD wird sie vor Ort angegangen.

Statement von Simon Fakher, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Kreistag Fürth:

„Lidl und Einride liefern den Beweis: Autonomes Fahren auf öffentlichen Straßen ist keine Spielwiese mehr, sondern Alltagstechnik mit KBA-Genehmigung. Wer das ignoriert, gefährdet Versorgung, Arbeitsplätze und den Mittelstand. Unsere Anträge im Kreistag und in Großhabersdorf, Langenzenn, Cadolzburg, Zirndorf und Stein – sowie die interne Beratung in der Stadt Fürth – sind deshalb kein Zufall, sondern vorausschauende Standortpolitik. Als Mitglied des Landesfachausschusses 13 und des Bundesfachausschusses 13 Verkehr und Infrastruktur der AfD arbeite ich genau an diesem Punkt: Mobilität sichern, Technik nutzen, Kosten senken – ohne ideologische Scheuklappen. Nur mit uns kommt das in den Landkreis Fürth und die Region, statt dass wir zuschauen, bis Hessen, München und das Ausland den Anschluss haben.“

Die Fraktion fordert Landrat und Verwaltung auf, den Kreistagsantrag zügig und ergebnisoffen zu behandeln, Kontakt zu Herstellern und Betreibern 

aufzunehmen und die Erfahrungen laufender Vorhaben – einschließlich des Lidl-Einride-Einsatzes – in die Prüfung einzubeziehen. Dem Umwelt- und Verkehrsausschuss und dem Kreistag ist zeitnah zu berichten.

Für Rückfragen steht die Fraktion gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:

Simon Fakher

Fraktionsvorsitzender AfD-Fraktion im Kreistag Fürth
Gemeinderatsmitglied der AfD Großhabersdorf 1. stellvertretender Kreisvorsitzende AfD Kreisverband Fürth Neustadt/Aisch
E-Mail: simon.fakher@afdbayern.de

AfD – Die Stimme der Vernunft im Landkreis Fürth

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