AfD-Fraktion in Fürth geht gegen Parkdruck vor und setzt sich für Fußgänger ein

Pressemitteilung von Stadtrat Andreas Haas

Direkt nach der konstituierenden Sitzung des Fürther Stadtrats hat die AfD-Stadtratsfraktion ihre ersten Anträge gestellt. Mit dem Antrag „Parkdruck in der Widderstraße“ reagiert die Fraktion auf den Hinweis eines Anwohners. Dieser hatte auf den hohen Parkdruck in ihrer Straße hingewiesen und sich dabei über dauerhaft parkende Anhänger und Lieferwagen beklagt.

Am 4. Mai 2026 sahen sich die AfD-Stadträte Andreas Haas, Jörg Huber, Alexander Andes und Johannes Köhler die Situation bei einem Ortstermin an. Dabei wurden fünf Anhänger, zwei große Lieferwägen und ein Quad auf öffentlichen Parkflächen in der Widderstraße gezählt. Weil dies bei der jetzigen Beschilderung erlaubt ist, schlägt die Stadtratsfraktion blaue „Parken“-Schilder mit dem Zusatzzeichen 1024-10 („Personenkraftwagen frei“) vor, um die Anzahl der für PKW verfügbaren öffentlichen Parkflächen zu erhöhen.

Stadtrat Andreas Haas erklärt dazu: „Vermehren lassen sich die öffentlichen Parkplätze dort nicht. Sie umzuverteilen ist aber machbar. Wir haben den Antrag so gefasst, daß es genügen würde die Beschilderung nur teilweise zu ändern. Denn es wäre ja bereits ein Fortschritt, wenn nur noch halb so viele Anhänger und Lieferwagen in der Widderstraße geparkt würden. Für welche und für wie viele Parkplätze die Beschilderung geändert wird, wollten wir der Verwaltung überlassen. Laut Flächennutzungsplan ist der gesamte Bereich der Widderstraße ein reines Wohngebiet. Wir gehen davon aus, daß der Antrag im nächsten Verkehrsausschuss am 15. Juni 2026 behandelt wird, dem Jörg Huber und Alexander Andes angehören.“

Bei dem Ortstermin konnten sich die Stadträte auch davon überzeugen, daß an der Kreuzung Widderstraße/Wiesenstraße ein Gehwegpoller fehlt. Gehwegpoller werden eingesetzt, um zu verhindern, daß Autos in der Kreuzung parken und Fußgänger im Weg stehen. Wenn Autos in der Kreuzung stehen, können laut einem Anwohner Fußgänger die Kreuzung kaum noch passieren. Besonders betroffen sind Senioren mit Rollator, Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhl-Fahrer. Die AfD-Fraktion hat auch das in den Antrag aufgenommen.