AfD als Innovationstreiber: VOTO auch ein Verdienst der AfD in Fürth

AfD als Innovationstreiber: VOTO auch ein Verdienst der AfD in Fürth

In einem gestern Abend ausgestrahlten Livestream-Gespräch mit MdB Tobias Teich beanspruchte der Fürther OB-Kandidat Andreas Haas die Rolle als Triebkraft für Innovation für die AfD. Deutlich sei dies an VOTO geworden, einem Wahl-O-Mat zur Kommunalwahl 2026 in Fürth, den der Stadtjugendring Fürth, zusammen mit dem Bezirksjugendring Mittelfranken aufgesetzt, und mit Inhalten befüllt hat, wobei auch die AfD ihren Teil beisteuerte.

In einem Rückblick schildert Haas in dem Gespräch die Auseinandersetzungen zwischen der AfD-Stadtratsgruppe und dem Stadtjugendring Fürth um eine in den Wochen vor der Bundestagswahl 2025 öffentlich gewordene Publikation zur U18-Wahl. Darin war der Kandidat der AfD gar nicht vorgekommen, stattdessen bot man dem Kandidaten der LINKEN eine Bühne. Die AfD hatte diese mit städtischen Geldern geförderte Publikation mit einer scharfen Anfrage im Stadtrat und einer weiteren direkt an den Stadtjugendring torpediert. Auch die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag ging mit einer Anfrage an die Staatsregierung dagegen vor.

Nun gebe es statt solcherart fragwürdiger Pubikationen erstmals einen Wahl-O-Mat zur Kommunalwahl 2026 in Fürth, bei dem die AfD gleichberechtigt vorkommt.

Fürth: Antworten der Verwaltung zu AfD-Anfrage „Situation in der Fürther Südstadt“

Fürth: Antworten der Verwaltung zu AfD-Anfrage „Situation in der Fürther Südstadt“

Zur Beantwortung der AfD-Anfrage „Situation in der Fürther Südstadt“ hatte die Verwaltung heute Vormittag diesen Nachtrag in die Tagesordnung des Finanz- und Verwaltungsausschusses aufgenommen. Damit wurden die Fragen Nr. 1, 2 und 4 schriftlich beantwortet. Die Abfallwirtschaft hat demnach nicht zu wenig Mitarbeiter. Frage Nr. 3 wurde von Herrn Scheuer, Geschäftsführer der infra Fürth, mündlich beantwortet.

Eine Zusammenfassung:

1. Die unzureichende Entsorgung von Gelben Säcken und Restmüll wird auf die Witterung zurückgeführt.
2. Wild abgelagerter Müll wird von Mitarbeitern der Abfallwirtschaft eingesammelt und entsorgt. Gemeldet werden können solche Müllablagerungen über den Mängelmelder der FürthApp oder auch per E-Mail an abf@fuerth.de. Beides ist gleichwertig.
3. Es wird 20 Jahre bis 2045 dauern, bis der Fernwärmeausbau in Fürth wegen „Klima“ abgeschlossen ist. Zur Anzahl der Baustellen sagte Herr Scheuer, daß es „zahlreiche“ sein werden. Die geplanten und laufenden Baustellen der infra findet man hier. Bei der Mehrzahl der aktuell aufgeführten Baustellen geht es nicht um Fernwärme, sondern um Trinkwasser.
4. Die Beschädigungen der Karolinen-, der Flößau- und der Balbiererstraße machen einen neuen Straßenbelag notwendig. Termine für diese Baumaßnahmen können nicht genannt werden. Bei der Flößau- und der Balbiererstraße wird erkennbar, daß sie keine Priorität haben. Als Grund für die Schlaglöcher wird ebenfalls die Witterung genannt. Bis Pfingsten 2026 sollen sie Zug um Zug so weit ausgebessert werden, daß die Verkehrssicherheit wieder gewährleistet ist.